Ältere Thangka - Shakyamuni-Mandala mit Langlebensgottheiten und Gelug-Meistern

Ein aussergewöhnlich fein gemaltes Mandala in tiefem Lapisblau, Türkis und Zinnoberrot, dessen Grundton von einer dichten, goldfarbenen Feinzeichnung durchzogen wird. Im Zentrum thront Buddha Shakyamuni mit goldenem Körper und blauer Bettelschale, flankiert von zwei stehenden Mönchsgestalten mit Wanderstab; um ihn legt sich ein Kranz von Schülerfiguren, umschlossen von einem Regenbogenring.

Der quadratische Palastgrundriss mit seinen vier Toren ist eingebettet in eine grüne Berglandschaft mit Wasserfällen, Klosterbauten und Tieren und wird nach aussen von Wellenband, goldenem Rankenring und schwarzem Vajra-Band gefasst. In der oberen Bildzone erscheinen die drei Langlebensgottheiten – Amitayus, Weisse Tara und Ushnishavijaya – sowie Lehrergruppen mit gelben Pandita-Hüten der Gelug-Tradition; die untere Zone zeigt links den gelben Jambhala, der in der Tradition mit Wohlstand und Grosszügigkeit verbunden wird, rechts eine helle Zorngestalt mit erhobenem Schwert, dazwischen ein Opferarrangement mit Schatzvase und Lotus.

Die Malerei ist ungefasst auf grundierter Baumwolle ausgeführt, also ohne traditionelle Brokatmontierung, und in einem schlichten, goldfarbenen Holzrahmen mit lachsfarbenem Passepartout präsentiert. Erhaltungszustand sehr gut, die Farbschicht geschlossen, ohne sichtbare Fehlstellen.

Provenienz: Schweizer Privatbesitz

Sichtmass 68 × 49 cm · Bildträger 76 × 56 cm · gerahmt 80 × 60 cm · Handmalerei auf grundierter Baumwolle · Goldauftrag · Himalaya-Raum, wohl 1990er-Jahre

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